Hämatologie & Onkologie
Chemotherapie: Therapie
Allgemein
- Die Therapie der soliden Tumoren richtet sich nach der
- Spezifität des betroffenen Organs
- Ausdehnung der Erkrankung
- Allgemeinzustand des Patienten
- Für eine kurative Therapie ist die Früherkennung der wichtigste Faktor.
- Krebsvorsorgeuntersuchungen sind daher sehr wichtig für eine effektive Gesundheitsvorsorge bzw. rechtzeitig einsetzende Therapie.
- Für Menschen mit Risikofaktoren und Patienten mit verschiedenen Grundkrankheiten wurden Empfehlungen zur Früherkennung maligner Erkrankungen in einem Arbeitskreis erarbeitet, mit folgenden Prämissen:
- Es musste als gesichert gelten, dass die Untersuchung medizinisch effektiv in Hinblick auf eine Früherkennung der Krebserkrankung ist, um die Morbidität und/oder Mortalität positiv zu beeinflussen,
- die durch die Untersuchungen erzielten Vorteile sollten gegenüber den Risken überwiegen, und
die Untersuchungen selbst praktikabel und durchführbar sein.
(siehe unter Vorsorge)
Therapiemöglichkeiten
- Bei lokalisierten Tumoren stehen im allgemeinen die operative Therapie und die lokale Strahlentherapie an erster Stelle.
In Abhängigkeit von der Krebsart und dem Stadium der Erkrankung d.h. der Tumoraussbreitung, kann eine zytostatischeChemotherapie zu folgenden Ergebnissen führen:
- Heilung (Vollständige Rückbildung der Krebserkrankung)
- Vermeidung des Wiederauftretens (Rezidiv)
- Vermeidung/Hemmung der Tumorausbreitung (Progression)
- Verzögerung des Tumorwachstums
- Verminderung bzw. Beseitigung von Symptomen bzw. Beschwerden
- Bei Tumoren mit starker Neigung zu Metastasierung, bei manifesten diffusen Metastasen und bei ausgedehnten Rezidiven ist eine systemische Chemotherapie indiziert
- Die Behandlung von Krebs mit der antitumoralen Chemotherapie hat das Ziel, Tumorzellen - unter größtmöglicher Schonung der gesunden Körperzellen - abzutöten, um eine Verkleinerung oder vollständige Rückbildung (Remission) von Krebsgewebe bzw. Krebsgeschwülsten zu erreichen.
- Eine Heilung ist in diesen Fällen selten, ein palliativer Effekt, Verminderung der Beschwerden, Verbesserung des Allgemeinzustandes ± Lebensverlängerung jedoch häufig möglich.
- Als adjuvante Chemotherapie wird die zytostatische Therapie bezeichnet, die zum Ziel hat, postoperativ auftretende okkulte Mikrometastasierungen zu bekämpfen. Dabei ist zu beachten, dass statistisch ein Teil der Patienten keine Mikrometastasen hat, bei einem anderen Teil der Patienten ein Tumor vorliegt, der gegen die eingesetzten Zytostatika mehr oder weniger resistent ist, so dass in diesen Fällen einerseits gesunde Patienten unnötig und kranke Patienten vergeblich behandelt werden.
- Die adjuvante Therapie darf daher keine Langzeitschäden setzen, die den Erfolg der Therapie infrage stellen.
- Als "neoadjuvante Chemotherapie" wird eine primäre systemische Chemotherapie bezeichnet, die imstande ist, den Tumor zu verkleinern und eine bessere Operabilität des Tumors zu ermöglichen (bei Mamma-, Bronchial- und Rektumkarzinom in bestimmten Stadien)
- Sinn und Ziel der regionalen Chemotherapie ist die Optimierung der Zytostatikakonzentration im Tumorgebiet. Die regionale Chemotherapie umfasst ein breites Spektrum verschiedener Möglichkeiten, von der häufig angewendeten intrakavitären Therapie bis zur Extremitätenperfusion, deren Durchführung nur spezialisierten Zentren vorbehalten ist.
- Die intrakavitäre Chemotherapie des Liquorraumes wird routinemäßig bei der Behandlung der ALL (akute lymphatische Leukämie) durchgeführt; auch bei einer Leptomeningeosis carcinomatosa (z.B. beim Mammakarzinom) kann sie in Verbindung mit der lokalen Strahlentherapie zur Anwendung kommen.
- Die intraperitoneale Zytostatika-Applikation (z.B. bei Ovarial- und Magenkarzinom) hat bei einigen Tumoren einen guten palliativen Effekt und ist von Bedeutung bei der Therapie des malignen Aszites.
- Immuntherapie, Therapie mit Biomodulatoren, Signaltransduktionsmemmern, Interferonen, Interleukinen, Colony-stimulating-factors (G-CSF, Erythropoetin, Thrombopoetin) u.a. stellen weitere Möglichkeiten einer zeitgemäßen Tumorbehandlung bzw. Chemotherapie dar und werden in einer stürmischen Entwicklung die Zukunft der Tumortherapie verändern.
- Nach dem Auftreten einer malignen Erkrankung und der häufig entstehenden Notwendigkeit der Verabreichung einer nachfolgenden adjuvanten Therapie werden üblicherweise die Patienten einer Reihe von Nachsorgeuntersuchungen unterzogen, die darauf abzielen, ein Tumorrezidiv frühzeitig zu erkennen.
(siehe unter Nachsorge)
- Allgemeinmaßnahmen, wie Schmerzbehandlung (siehe Schmerznetz/Tumorschmerzen), antiemetische Therapie (siehe dort), ausreichende Kalorien- und Flüssigkeitszufuhr, evtl. eine antidepressive Therapie und die sorgfältige Pflege, sind subsummiert in dem Bereich der supportiven Therapie, die bei Tumorerkrankungen von besonderer Wichtigkeit und entscheidend für den Erfolg der Therapie bzw. die Lebensverlängerung ist.
Vorsorge
Empfehlungen zur Früherkennung maligner Erkrankungen
(für Österreich gültige allgemeine Empfehlung des Arbeitskreises u. wiss. Komitees der ESO Wien)
Es ist den an der Erarbeitung der nun vorliegenden Empfehlungen beteiligten wissenschaftlichen Gesellschaften bzw. ihren Arbeitsgruppen besonders zu danken, dass sie eine neuerliche Anstrengung unternommen und an der Erstellung der nunmehrigen Empfehlung mitgearbeitet haben. Im Sinne dieser Vorgangsweise wurde bewusst zwischen Screening und der Früherkennung in folgender Weise unterschieden:
Als Früherkennung wurde - in direkter Anlehnung an die Empfehlungen der American Cancer Society - die Entdeckung einer Abnormalität in einer asymptomatischen oder symptomatischen Einzelperson aufgefasst, während Screening die systemische Suche nach einer Erkrankung in einer definierten Population bedeutet hätte.
Bei der Erstellung der Empfehlungen zur Früherkennung maligner Erkrankungen wurden folgende Prämissen besonders beachtet:
- Es musste als gesichert gelten, dass die Untersuchung medizinisch effektiv in Hinblick auf eine Früherkennung der Krebserkrankung ist, um die Morbidität und/oder Mortalität positiv zu beeinflussen,
- die durch die Untersuchungen erzielten Vorteile sollten gegenüber den Risken überwiegen, und
die Untersuchungen selbst praktikabel und durchführbar sein.
Somit liegt nun eine für Österreich gültige allgemeine Empfehlung für die Mindesterfordernisse einer Früherkennung maligner Erkrankungen bei Einzelpersonen vor, von der wir wiederum hoffen, dass sie auf ähnliche Akzeptanz wie die vorhergehenden Publikationen dieser Arbeitsgemeinschaft stoßen und unser aller Arbeit im Sinne einer Standardisierung der Vorgangsweise für die sich uns anvertrauenden Menschen erleichtern wird.
(Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.Prof. Dr. Michael Krainer, Univ.Ass.Dr. Thomas Brodowicz,
Koordinatoren des Arbeitskreises und des wiss. Komitees der ESO - Wien)
(Übersicht der Krebsarten, Genetische Testung, Tumormarker, wiss. Gesellschaften:
siehe krebszentrum.at/Vorsorge)
Vorsorge Blasenkarzinom
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Normalpopulation
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Maßnahme
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Intervall
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Zeitpunkt
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| Harnsediment Bei Mikrohämaturie: Zystoskopie |
Jährlich
|
Ab dem 30. Lebensjahr |
Vorsorge Mammakarzinom
| Frauen ohne erhöhtes Risiko | |||
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Alter
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
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| 25. - 30. Lebensjahr | Selbstuntersuchung | Monatlich | Ca. 7. Zyklustag |
| 30. - 40. Lebensjahr</p>
|
Selbstuntersuchung Ärztl. Untersuchung Mammographie + Ultraschall . . |
Monatlich Jährlich . . . |
Ca. 7. Zyklustag</p>
Basismammographie um das 35. Lebensjahr, Nutzen nicht durch Daten gesichert |
| 40. - 50. Lebensjahr</p>
|
Selbstuntersuchung Ärztl. Untersuchung Mammographie + Ultraschall . |
Monatlich Jährlich Mindestens alle 2 Jahre . |
Ca. 7. Zyklustag . Nutzen nicht durch Daten gesichert |
| 50. - 70. Lebensjahr</p>
|
Selbstuntersuchung Ärztl. Untersuchung Mammographie + Ultraschall . |
Monatlich Jährlich Mindestens alle 2 Jahre* . |
Speziell bei Hormon-Substitution |
| ab 70. Lebensjahr</p>
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Selbstuntersuchung Ärztl. Untersuchung Mammographie + Ultraschall . |
Monatlich Jährlich Alle 2 Jahre . |
Nutzen nicht durch Daten gesichert |
| Warnsymptome, die vom Arzt abgeklärt werden müssen:Regelunabhängige Schmerzen, Tastbare Knoten (Brust, Axilla), Hauteinziehung, Hautvorwölbung, Hautverdickung, Hautulcus, Orangenhaut, Asymmetrie der Mamma, Mamilleneinziehung, Mamillenekzem, Mamillensekretion | |||
* bei erhöhtem Risiko: jährlich
| Frauen mit erhöhtem Risiko durch Familienanamnese eines Mammakarzinoms* |
|||
|
Alter
|
Maßnahme
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Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
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| 20. - 30. Lebensjahr | Selbstuntersuchung |
Monatlich
|
Prämenopause: ca. 7. Zyklustag |
| 30. - 40. Lebensjahr | Selbstuntersuchung Ärztl. Untersuchung Mammographie + Ultraschall |
Monatlich
Jährlich Alle 2 Jahre |
Basismammographie um das 30. Lebensjahr . |
| 40. - 70. Lebensjahr | Selbstuntersuchung Ärztl. Untersuchung Mammographie + Ultraschall |
Monatlich
Jährlich Jährlich |
Prämenopause: ca. 7. Zyklustag . . |
| Hochrisikopatientinnen * | |||
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definiert durch
|
Maßnahme
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Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
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| - Nachgewiesene BRCA Mutation, > 2 Mammakarzinome bei Verwandten 1. Grades < 40 Jahren,</p> - gleichzeitiges Auftreten von männl. und weibl. Mammakarzinom bei Verwandten 1. Grades, - 2 Mammakarzinome < 50 Jahre + 1 Ovarialkarzinom jeglichen Alters bei Verwandten 1. Grades in einer Familie |
Anamnese, Klinische Untersuchung |
Alle 6 Monate
|
ab dem 18. Lebensjahr |
| Brust-Ultraschall |
Alle 6 Monate
|
ab dem 18. Lebensjahr | |
| Mammographie |
Alle 12 Monate
|
ab dem 25. Lebensjahr | |
| Szintimammographie/PET |
Alle 24 Monate
|
ab dem 25. Lebensjahr | |
| Transvaginaler Ultraschall |
Alle 6 Monate
|
ab dem 30. Lebensjahr | |
| Serum Tumormarker CA125 |
Alle 6 Monate
|
ab dem 30. Lebensjahr | |
| Haemoccult |
Alle 12 Monate
|
ab dem 35. Lebensjahr | |
| Aufklärung und Beratung über prophylaktische Mastektomie und Ovarektomie |
|||
* Nachsorge der Betroffenen und Screening der Familie sollte wegen des speziellen Krankheitsbildes sowie etwaiger genetischer Untersuchungen an spezialisierten Zentren durchgeführt werden
Vorsorge Colorectales Karzinom
|
Normalpolulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Primärprävention |
Laufend
|
Niedriger Fettkonsum (< 20 % des Kalorienbedarfs); ausgewogene Diät mit Ballaststoffen und Vitaminen; Vermeidung von Übergewicht und Nikotin; Körperliche Bewegung | |
| FOBT |
Jährlich
|
ab 40. Lebensjahr | |
| Coloskopie oder Flexible Sigmoidoskopie |
5-jährlich
|
ab 50. Lebensjahr |
| Risikopopulation definiert durch | |||
| Colorectales CA in der Familie |
FOBT |
Jährlich
|
ab 5 Jahre vor Erkrankungsalter des betroffenen Familienmitglieds |
| Coloskopie |
5-jährlich
|
ab 5 Jahre vor Erkrankungsalter des betroffenen Familienmitglieds |
|
| Patient nach abgetragenem Colonadenom |
FOBT |
Jährlich
|
ab Entfernung des Colonadenoms |
| Coloskopie |
3-jährlich
|
ab Adenom = od.> 1 cm, =od.> 3 Adenome, =od.> 60 Jahre, villöser Anteil, hochgradige Dysplasie |
|
|
5-jährlich
|
keines der Kriterien erfüllt | ||
| Colitis ulcerosa | Coloskopie |
1 - 2-jährlich
|
ab 10-jähriger Krankheitsdauer mit Stufenbiopsien alle 10 cm bei Pancolonbefall |
| M. Crohn-Colitis | Coloskopie |
1 - 2-jährlich
|
ab 10-jähriger Krankheitsdauer mit Stufenbiopsien alle 10 cm |
| Familiäre adenomatöse Polypose (FAP) Geschwister, Kinder von Betroffenen |
Coloskopie Retinaspiegelung Gentest |
Erstuntersuchung
|
15. Lebensjahr |
| Coloskopie |
2 - 3-jährlich
|
||
| Hereditäres Nicht-polypöses Colonkarzinom (früher Lynch-Syndrom) Definition: =od.> 3 betroffene Verwandte, in =od.> 2 Generationen, Erstmanifestation < 50. Lj. Geschwister, Kinder von Betroffenen |
Coloskopie |
2 - 3-jährlich
|
ab 20. - 25. Lebensjahr |
| Urinzytologie (Harnblasen-Ca) Gyn. Überwachung (Endometrium-Ca) Gastroskopie (Magen-Ca) Gentests? |
Jährlich
|
ab 40. Lebensjahr | |
Vorsorge Zervixkarzinom
|
Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Gynäkolog. Untersuchung Zervix-, Vaginalzytologie, Kolposkopie |
Jährlich
|
Ab dem 19. Lebensjahr als Screeninguntersuchung empfohlen |
|
| Kolposkopie mit gezielter Biopsie | Bei Auffälligkeit | ||
| Endozervikale Curettage | Bei negat. Kolposkopie und pos. Zytologie |
Vorsorge Gebärmutterkarzinom
|
Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Gynäkologische Untersuchung |
Jährlich
|
Ab dem 19. Lebensjahr | |
| Transvaginale Sonographie | Nutzen als Screeninguntersuchung derzeit nicht gesichert |
||
| Hysteroskopie, Curettage | Bei Auffälligkeit | ||
| Risikopopulation: Familiäre Prädisposition eines Mamma-, Ovarial- oder Kolonkarzinoms, Adipositas, Hypertonie, Diabetes mellitus, Östrogenmonotherapie, Frauen im Senium |
|||
Vorsorge Ovarial-/Tubenkarzinom
|
Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
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| Gynäkologische Untersuchung |
Jährlich
|
Ab dem 19. Lebensjahr | |
| Transvaginale Sonographie | Nutzen als Screeninguntersuchung derzeit nicht gesichert |
||
| Serum-Tumormarker CA 125 | Bei Auffälligkeit | ||
| Risikopopulation: Familiäre Prädisposition eines Mamma-, Ovarial- oder Kolonkarzinoms, Adipositas, Hypertonie, Diabetes mellitus, Östrogenmonotherapie, Frauen im Senium |
|||
Vorsorge Vulvakarzinom
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Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Gynäkologische Untersuchung |
Jährlich
|
Ab dem 19. Lebensjahr | |
| Vulvoskopie, Gezielte Biopsie | Bei Auffälligkeit | ||
| Risikopopulation: Promiskuität, HPV-Infektion, Frauen im Senium |
|||
Vorsorge Vaginalkarzinom
|
Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
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| Gynäkolog. Untersuchung Zervix-, Vaginalzytologie, Kolposkopie |
Jährlich
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Ab dem 19. Lebensjahr als Screeninguntersuchung empfohlen |
|
| Kolposkopie mit gezielter Biopsie | Bei Auffälligkeit | ||
| Endozervikale Curettage | Bei negat. Kolposkopie und pos. Zytologie |
Vorsorge Hepatozelluläres Karzinom
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Risikopopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Chron. Hepatitis B, C jede Leberzirrhose |
Sonographie, AFP |
1/2-jährlich
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ab 20 - 25 Jahre Laufzeit der Hepatitis |
Vorsorge Bronchialkarzinom
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Normalpolulation
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Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Routinevorsorgeuntersuchung | |||
| Risikopopulation * | |||
| Anamnese, Klinische Untersuchung |
Jährlich
|
ab dem 45. Lebensjahr | |
| Thoraxröntgen | bei begründetem Verdacht (chron. Husten länger als 4 Wochen, Blutspuren im Sputum, Brustschmerzen, Gewichtsverlust oder zunehmende Kurzatmigkeit | ||
| Bronchoskopie Sputum 3 x |
bei radiolog. Verdacht, Hämoptysen |
||
| * Risikopopulation: Leicht erhöhtes Risiko: Asbestexposition, Strahlenexposition, Inhalation von Chrom, Nickel, Arsen, Benzpyren Stark erhöhtes Risiko: Raucher, Exraucher (mehr als 20 Zigaretten pro Tag über 20 Jahre) |
|||
Vorsorge Magenkarzinom
|
Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Primärprävention |
Laufend
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Niedriger Fettkonsum (< 20 % des Kalorienbedarfs; ausgewogene Diät mit Ballaststoffen und Vitaminen; Vermeidung von Übergewicht und Nikotin; Körperliche Bewegung |
|
Risikopopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Empfehlung/Zeitpunkt
|
| Magenkarzinom in der Familie | Gastroskopie |
Einmalig
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10 Jahre vor Erkrankungsalter des betroffenen Familienmitglieds |
| Perniziöse Anämie | Gastroskopie |
Einmalig
|
|
| Morbus Menetrière | Gastroskopie |
Einmalig
|
Helicobacter pylori-Eradikation? |
| Operierter Magen | Gastroskopie |
Einmalig
|
15 Jahre nach Op. H.P.-Eradikation? |
| H.p.-assoziierte Gorpusgastritis mit intestinalen Metaplasien |
Gastroskopie |
Jährlich
|
ab 50. Lebensjahr H.P.-Eradikation? |
Vorsorge Prostatakarzinom
|
Normalpopulation
|
Maßnahme
|
Intervall
|
Zeitpunkt
|
| rektale Palpation PSA-Bestimmung |
Jährlich
Jährlich |
Ab dem 50. Lebensjahr | |
| Bei familiärer Prostata- karzinomanamnese |
rektale Palpation PSA-Bestimmung TRUS |
Jährlich
Jährlich Jährlich |
Ab dem 40. Lebensjahr |
Vorsorge Primäre und sekundäre Hirntumoren
|
Normalpopulation
|
Symptome
|
Maßnahmen
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| Initialsymptomatik vielfältig und abhängig von Tumorart,Tumorlage und Wachstumsgeschwindigkeit | Kopfschmerz, morgendliche Übelkeit, Erbrechen, Wesensänderungen, Verlangsamung | Neurologischer Status, MRT oder CT mit/ohne Kontrastmittel, Histologie mittels Biopsie oder Operation |
| Spezielle Symptomatik: Hirndruck (Sehstörung, Papillenödem), Hirnnervenausfälle, epilept. Anfälle, sensible od. motorische Ausfälle, Seh-, Hör- oder Riechstörungen, hormonelle Störung |
||
| Risikopopulation: M. Recklinghausen, Pat. mit vorangegangener Strahlenbelastung des ZNS (z.B. Kinder nach Leukämiebehandlung), Pat. mit langdauernder medizin. Immunsuppression oder AIDS, Pat. mit malignen Erkrankungen, die zur Hirnmetastasierung neigen (Brochus- u. Mammakarzinome, Nierentumoren, Melanome, gastrointestinale Tumoren) |
||
Vorsorge Maligne HNO-Tumoren
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Mundhöhlenkarzinom
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Nasenrachenkarzinom
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Rachenkarzinom
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Speicheldrüsentumoren
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| - Verzicht auf Tabak und Alkohol; - Mundhygiene; - ausgewogene Ernährung; - jährliche FA-Kontrolle bei Risikopatienten |
- Meiden auslösender kanzerogener Faktoren; - serologische Screening-Untersuchung auf EBV-Antigen in Endemiegebieten |
- Verzicht auf Tabak und Alkohol; - Mundhygiene; - ausgewogene Ernährung; - ährliche FA-Kontrolle bei Risikopatienten |
FA-Kontrolle bei Auftreten einer der genannten Symptome: - Schwellung im Bereich einer der großen Kopfspeicheldrüsen; - Schmerzen; - bei Befall der Ohrspeicheldrüse ev. Gesichtslähmung |
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Kehlkopfkarzinom
|
|||
| - Verzicht auf Tabak und Alkohol; - Jährliche FA-Kontrolle bei Risikopatienten Risikofaktoren: - Tabak an erster Stelle - Alkohol - Kehlkopfpapillomatose - Chron. hyperplasische Laryngitis - Gering erhöhte Rate bei Hütten-, Gießerei-, Glas-, Porzellan- und Quarzarbeitern |
|||
Nachsorge
- Nach dem Auftreten einer malignen Erkrankung und der häufig entstehenden Notwendigkeit der Verabreichung einer nachfolgenden adjuvanten Therapie werden üblicherweise die Patienten einer Reihe von Nachsorgeuntersuchungen unterzogen, die darauf abzielen, ein Tumorrezidiv frühzeitig zu erkennen.
- Der Sinn dieser Untersuchungen liegt darin, nach einer möglichst frühzeitigen Diagnostik und/oder dem Auftreten von Spätkomplikationen entsprechende Schritte setzen zu können, um die Lebensdauer der Patienten möglichst zu verlängern.
- Leider ist dies in vielen Fällen nicht möglich, da im Fall eines Rezidivs bei einer Vielzahl von Tumoren nicht mehr an Heilung gedacht werden kann.
(siehe krebszentrum.at/Nachsorge)
Beginn der Nachsorge:
- Abschluss der Primärtheraphie eines malignen Tumors.
Eingangskriterium:
- Komplette Remission (R0-Resektion)
Positionierung:
- Routinevorgehen (außerhalb klinischer Studien), Ausnahmen nach ärztlicher Einschätzung und risikoadaptiert selbstverständlich möglich
Beendigung:
- Beendigung der hier aufgelisteten Routinenachsorge, gefolgt von Neuevaluierung mit situationsadaptiertem Vorgehen und der Einleitung entsprechender diagnostischer Maßnahmen bei klinisch manifester Metastasierung.
Nachsorge Pankreaskarzinom
|
Maßnahme
|
1. Jahr
|
2. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Anamnese, klinische Untersuchung, Beratung, BB |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Sonographie |
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
Fakultativ
|
| Erweitertes Labor, CT |
bei klinischem Verdacht
|
||
Nachsorge Urothelkarzinom des oberen Harntraktes
|
Maßnahme
|
1. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Harnzytologie |
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Zystoskopie |
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Thoraxröntgen |
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Sonographie von Niere und Leber |
Halbjährlich
|
Fakultativ
|
| Harnanalyse mit Sediment |
Halbjährlich
|
Fakultativ
|
| Laborbestimmung |
Halbjährlich
|
Fakultativ
|
| i.v. Urogramm |
Jährlich
|
Fakultativ
|
| CT, Knochenszintigramm |
Bei klinischem Verdacht
|
|
Nachsorge Urothelkarzinom des unteren Harntraktes
|
Maßnahme
|
Patienten nach organerhaltenden
Eingriffen (TUR, Teilresektion) |
Patienten nach Zystektomie
|
||
|
1. - 3. Jahr
|
> 4. Jahr
|
1. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
|
| Harnzytologie |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
| Zystoskopie |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
—
|
—
|
| Thoraxröntgen |
—
|
—
|
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
| Sonographie v. Niere u. Leber |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
| Harnanalyse mit Sediment |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
| i.v. Urogramm (Hochrisiko-Patienten) |
Jährlich
|
Jährlich
|
—
|
—
|
| Laborbestimmung |
—
|
—
|
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
| Urethra-Spülzytologie (belassene Urethra) |
—
|
—
|
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
| Urethroskopie, Endoskopie, CT, Knochenszintigramm |
Bei klinischem Verdacht
|
|||
Nachsorge Mammakarzinom
|
Maßnahme
|
1. - 3. Jahr
|
4. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Anamnese, klinische Untersuchung, Beratung |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Mammographie* |
Jährlich
|
Jährlich
|
Jährlich
|
| Gynäkologische Untersuchung |
Jährlich
|
Jährlich
|
Jährlich
|
| Laboruntersuchung, Sonographie, Thoraxröntgen |
Elektiv halbjährlich bis jährlich und bei klinischem Verdacht
|
||
| Skelettszintigraphie |
Bei klinischem Verdacht
|
||
* Mammographie: nach brusterhaltender Operation zusätzliche Mammographie 6 Monate postoperativ (nur homolateral)
Bei Tamoxifen: halbjährlich Vaginosonographie
Nachsorge Colorectales Karzinom
|
Maßnahme
|
1. Jahr
|
2. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Anamnese, klinische Untersuchung, Beratung |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Leberwerte, CEA, BB |
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Thoraxröntgen |
Jährlich
|
Jährlich
|
Fakultativ
|
| Koloskopie |
Jährlich
|
Alle 3 Jahre
|
Alle 3 Jahre
|
| Rektoskopie, EUS |
Halbjährlich
|
Fakultativ
|
Fakultativ
|
| Sonographie |
Halbjährlich
|
Jährlich
|
Jährlich
|
| CT |
Bei klinischem Verdacht
|
||
Nachsorge Gallenblasen- und Gallengangskarzinom
|
Maßnahme
|
1. - 3. Jahr
|
4. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Anamnese, klin. Untersuchung Beratung |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Leberwerte, CEA, Sonogramm |
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
Fakultativ
|
| CT |
Bei klinischem Verdacht
|
||
Nachsorge Endometriumkarzinom
|
Maßnahme
|
1. - 3. Jahr
|
4. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Anamnese gynäkologische Untersuchung Vaginosonographie |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| CT, Labor, MRI, Tumormarker, US |
Risikoadaptiert und bei klinischem Verdacht
|
||
Nachsorge Melanom
|
Maßnahme
|
Niedriges Risiko,
Tumordicke < 1,5 mm |
Intermediäres u. hohes Risiko,
Tumordicke > 1,5 mm |
||||
|
1. - 3. Jahr
|
4. - 10. Jahr
|
> 11. Jahr
|
1. - 3. Jahr
|
4. - 10. Jahr
|
> 11. Jahr
|
|
| Klin. Untersuchung |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Labor |
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
—
|
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
—
|
| Thoraxröntgen |
Jährlich
|
Jährlich
|
—
|
Halbjährlich
|
Halbjährlich
|
—
|
| Sonographie: Lymphknoten, Abdomen |
Jährlich
|
Jährlich
|
—
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
—
|
Nachsorge Hirntumoren
|
Maßnahme
|
1. Jahr
|
2. - 5. Jahr
|
> 6. Jahr
|
| Anamnese, klin. neurolog. Untersuchung, Beratung (Medikation) |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| MRT oder CT |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Blutbild* |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Hormonstatus** |
Jährlich
|
Jährlich
|
Jährlich
|
| Tumormarker*** |
Vierteljährlich
|
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Sehtest**** |
Jährlich
|
Jährlich
|
Jährlich
|
Kommentar: Die Basis jeder Nachsorgeuntersuchung ist die Beurteilung des klinischen Verlaufs, betreffend Allgemeinzustand und Neurologie. Sämtliche Untersuchungen (inkl. MRT und CT) sind nur bei potentiell möglichen Konsequenzen indiziert.
* Patienten mit kraniospinaler Bestrahlung und/oder Chemotherapie
** Tumoren mit Bestrahlung der Hypophysen-Hypothalamus-Region
*** ß-HCG, AFP bei Keimzelltumoren
*** Tumoren der Sehbahn/Sehrinde
Nachsorge Hodentumor
|
Maßnahme
|
1. Jahr
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2. Jahr
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3. Jahr
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4. - 5. Jahr
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> 6. Jahr
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| Klin. Untersuchung Tumormarker |
Monatlich
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Alle 2 Monate
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Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Thoraxröntgen in 2 Ebenen |
Monatlich
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Alle 2 Monate
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Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Sonographie kontralateraler Hoden |
Monatlich
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Alle 2 Monate
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Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| CT / Sonographie Retroperitoneum |
Vierteljährlich
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Alle 4 Monate
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Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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Nachsorge Kopf- und Halstumoren
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Maßnahme
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1. - 3. Jahr
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4. - 5. Jahr
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> 6. Jahr
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| Anamnese, klinische Untersuchung, Beratung, Spiegelung, evtl. Endoskopie |
Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Thoraxröntgen |
Halbjährlich
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Jährlich
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Jährlich
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| Sonographie des Halses, Mundbodens |
Halbjährlich
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Jährlich
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Fakultativ
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| Laboruntersuchung, Szintigraphie, CT, MRI |
Bei klinischem Verdacht
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Nachsorge Osteosarkom
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Maßnahme
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1. - 2. Jahr
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3. - 4. Jahr
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5. - 10. Jahr
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> 11. Jahr
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| Anamnese, klin. Untersuchung, Beratung, Thoraxröntgen |
Alle 2 Monate | Alle 3 Monate | Halbjährlich | Nur bei Verdacht |
| Lokales Rönten, Sonographie | Alle 2 Monate | Alle 3 Monate | Nur bei Verdacht | Nur bei Verdacht |
| Herzecho (ausgenommen Chondrosarkom) | Jährlich | Jährlich | Alle 2 Jahre | Alle 2 Jahre unbefristet |
Nachsorge Bronchialkarzinom
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Maßnahme
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1. Jahr
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2. - 3. Jahr
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> 4. Jahr
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| Anamnese |
Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Thoraxröntgen |
3 Monate postop.,
dann halbjährlich |
Halbjährlich
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Jährlich
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| Labor, Sonographie, Bronchoskopie, CT |
Bei klinischem Verdacht
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||
Nachsorge Magenkarzinom
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Maßnahme
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1. Jahr
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2. - 5. Jahr
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> 6. Jahr
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| Anamnese, klin. Untersuchung* Beratung |
Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Gastroskopie nach subtotaler Gastrektomie** nach totaler Gastrektomie |
Halbjährlich
Halbjährlich |
Jährlich
Fakultativ |
Jährlich
Fakultativ |
| Erweiterte Laboruntersuchung Sonographie, CT |
Bei klin. Verdacht
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Bei klin. Verdacht
|
Bei klin. Verdacht
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* Nach MALT-Lymphom: Screening des Gastrointestinaltrakts alle 2 Jahre
** Helicobacter-pylori-Eradikation, wenn im Restmagen vorhanden
- Wichtig: Nachsorge bezüglich diätetischer Beratung.
- Zur Prophylaxe eines Vitamin-B12-Mangels alle 3 Monate Gabe von 500 µg Hydroxycobalamin erforderlich
Nachsorge Nierenzellkarzinom
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1. Radikale Tumornephrektomie
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Maßnahme
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1. - 5. Jahr
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> 6. Jahr
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| Anamnese, klin. Untersuchung, Beratung |
Halbjährlich
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Jährlich
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| Thoraxröntgen |
Halbjährlich
|
Jährlich
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| Sonographie der Restniere, Nebennieren und Leber |
Halbjährlich
|
Jährlich
|
| Harnanalyse mit Sediment, adäquate Laboruntersuchung |
Halbjährlich
|
Jährlich
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| Knochenszintigramm, CT |
Bei klinischem Verdacht
|
Bei klinischem Verdacht
|
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2. Organerhaltende Tumorchirurgie
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||
| Anamnese, klin. Untersuchung, Beratung |
Halbjährlich
|
Jährlich
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| Thoraxröntgen |
Halbjährlich
|
Jährlich
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| Sonographie der Nieren und Nebennieren |
Vierteljährlich
|
Jährlich
|
| Harnanalyse mit Sediment, adäquate Laboruntersuchung |
Halbjährlich
|
Jährlich
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| Knochenszintigramm |
Bei klinischem Verdacht
|
Bei klinischem Verdacht
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| Basis-CT CT |
Nach 1 Monat
Halbjährlich |
Jährlich
. |
Nachsorge Prostatakarzinom
(Beim Prostatakarzinom richtet sich die Nachsorge im wesentlichen nach der vorangegangenen Therapie)
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Radikale Prostatektomie
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Strahlen- Therapie |
Hormontherapie
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||||
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Maßnahme
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1. Jahr
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2. - 5. Jahr
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> 6. Jahr
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1. Jahr
|
1. Jahr
|
> 2. Jahr
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| Harnbefund, PSA |
Alle 3 Mon.
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Halbjährl.
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Jährlich
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Alle 3 Mon.
|
Alle 3 Mon.
|
Halbjährl.**
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| Rektaluntersuchung |
Alle 3 Mon.
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Halbjährl.
|
Jährlich
|
Alle 3 Mon.
|
Alle 3 Mon.
|
Halbjährl.
|
| Sonographie von Niere; Restharn |
Alle 3 Mon.
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Halbjährl.
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Jährlich
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Alle 3 Mon.
|
Alle 3 Mon.
|
Halbjährl.
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| Skelettszintigraphie Wirbelsäulen-CT |
Bei gegebenem klinischen Verdacht*
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|||||
* Bei PSA > 20 ng/ml und klinischer Symptomatik
** Ab dem Zeitpunkt des PSA-Anstiegs ist die weitere Nachsorge individuell je nach Symptomatik zu gestalten!
Nachsorge Ösophaguskarzinom
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Maßnahme
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1. Jahr
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2. - 3. Jahr
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> 4. Jahr
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| Anamnese, klin. Untersuchung Beratung |
Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Thoraxröntgen Ösophagoskopie Ösophagusröntgen |
3 Monate nach
Abschluss der Primärtherapie, dann halbjährlich |
Jährlich
Fakultativ Fakultativ |
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| CT Labor, Sonographie |
Halbjährlich
Bei klin. Verdacht |
Halbjährlich
Bei klin. Verdacht |
Fakultativ
Bei klin. Verdacht |
Nachsorge Schilddrüsenkarzinom
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Maßnahme
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1. Jahr
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2. - 3. Jahr
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> 4. Jahr
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| Anamnese, klin. Untersuchung, Beratung, TSH, Thyreoglobulin |
Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| Hals-Sonographie |
Vierteljährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| 131Jod-Szintigraphie |
Jährlich
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Jährlich
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Jährlich
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| Thoraxröntgen |
Halbjährlich
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Halbjährlich
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Jährlich
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| CT, Skelettscan |
Bei klinischem Verdacht
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Details zu den Themen
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Supportive Therapie
Therapie bei Emesis während Chemotherapie
- Die medikamentöse Einstellung erfolgt prophylaktisch, damit es gar nicht erst zu Übelkeit und Erbrechen kommt. Die günstigste Einnahme der Antiemetika hat sich in der Früh, eine Stunde vor dem Frühstück, erwiesen. Die erste Gabe erfolgt i.v. vor der ersten Chemotherapie (z.B. Tropisetron)
- Serotonin-5-HT-Antagonisten (z.B. Ondansetron, Tropisetron) bei Zytostatika- (insbesonders Cisplatin-) induziertem Erbrechen
- Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten (Aprepitant, kann die Wirkung von 5-HT-Antagonisten und Dexamethason deutlich verstärken)
- andere Antiemetika
- alternative Methoden: Akupunktur, Akupressur, Autogenes Training
- siehe auch Erbrechen (Erwachsene)
Schmerztherapie
Letztes Update:26 Mai, 2011 - 08:36- » Publikumstag Chirurgie zum Begreifen am 29.5. 2013, Messe Wien
- » 13th St. Gallen International Breast Cancer Conference: Konsensus-Empfehlungen – Schritt in die richtige Richtung
- » St. Gallen IBCC 2013: Trastuzumab in neuer Darreichungsform – höhere Patientenakzeptanz und Zeitersparnis sprechen für Trastuzumab SC





